Qualität der Futtermittel von sehr hoher Bedeutung

Bevor ich nun zum eigentlichen Thema dieses Eintrages komme, kurz noch ein kurzer Sachstand zum Nachwuchs 2018: Im Zuchtschlag habe ich gestern die ersten Jungen des Jahrgangs 2018 beringt. Innerhalb der nächsten 1-2 Tage folgt dann der Rest der ersten Runde. Da die Elterntiere bei der Fütterung der Jungtauben nun von Kropfschleim auf Körnerfutter übergeganen sind, habe ich dem Zuchtfutter ab sofort ca. 30 Prozent Hanf zusätzlich beigesetzt. Die Zuchtmischung beinhaltet ja ohnehin schon 10 Prozent Hanf, so dass die Tauben derzeit knapp 40 Prozent Hanf erhalten. Ich habe seinerzeit mal den Tipp von Dr. Brockamp bekommen, den Zuchttauben während der Aufzucht einen erhöhten Hanfanteil zu reichen. Es ist ja kein Geheimnis, welch hohe Qualität der Hanf hat.

Im Laufe der vergangenen Woche habe ich mir fast alle Futtermittel und Beiprodukte besorgt, welche ich für die Reise benötige.

Bei der Firma BÄKO, das ist ein Fachgroßhandel für Bäckerein und Konditoreien habe ich mir Erdnüsse in ganzer und gehackter Form besorgt. Ebenfalls habe ich mir dort die geschälten Sonnenblumenkerne geordert.
Die Qualität dieser sehr fetthaltigen Futtermittel sollte nicht unterschätzt werden. Ich habe in der Vergangenheit auch schon diese Waren übers Internet (z.B. Ebay) bestellt. Oft war ich von der Qualität enttäuscht. Die Qualität war dann eher auf dem Level eines Vogelfutters. Ich denke, gerade auf diesem Segment darf man nicht geizen. Hier kommen nur Futtermittel auf Lebensmittelqualität zum Einsatz. Auch die Lagerung dieser Futtermittel ist sehr wichtig. Diese wird oft unterschätzt. In den ersten Jahren meiner Taubenzüchterlaufbahn habe ich sämtliche Futtermittel im Taubenschlag gelagert. Ich denke, dass dies nicht der optimal Lagerungsort ist. Die fetthaltigen Futtermittel wie Erdnüsse, Sämereien, Hanf, geschälte Sonnenblumenkerne lagere ich heutzutage im dunklen, kühlen Vorratskeller. Auch im Sommer, bei hohen Temparaturen, ist hier eine ordnungsgemäße Lagerung garantiert. Werden gerade diese fettigen Futtermittel nicht richtig gelagert, besteht höchste Gefahr, dass diese ranzig werden.

Erdnüsse ganz blanchiert (Lebensmittelqualität)

 

Erdnüsse gehackt (Lebensmittelqualität)

 

geschälte Sonnenblumenkerne (Lebensmittelqualität)

 

Die übrigen Futtermittel habe ich, wie in den Vorjahren auch, bei der Firma Horst und Sandeck geordert. Ich verweise an dieser Stelle einmal auf den Versorgungsplan der Reisetauben.
Hier können nähere Details nachgelesen werden.

Die einzelnen Futtersorten sind in Futterschänken untergebracht. Diese habe ich mir seinerzeit bei der Firma Hermes besorgt. Einmal im Jahr, vor der Neubelegung, sauge und brenne ich diese aus. Dann kann ich sicher gehen, dass hier alles ordnungsgemäß untergebracht ist.

GF Super-Champ von der Fa. Vanrobaeys (Nr. 735) nach Georg Fröhlingsdorf (Basis-Reisefutter)

 

Paddy-Reis aus dem Hause Vanrobaeys (kommt überwiegend bei den Witwer-Weibchen zum Einsatz)

 

Sämereien von der Fa. Vanrobaeys (Nr. 74)

 

Hanf von der Fa. Vanrobaeys

 

Bei einer Kotuntersuchung der Reisetauben wurde ein verstärkter Pilzbefall festgestellt. Sonst ist aber alles in Ordnung. Ich werde nun, wenn die Trichomonadenbehandlung in Kürze abgeschlossen ist, eine 2-3 tägige Jodbehandlung über das Trinkwasser vornehmen. Damit sollte dann wieder alles im Lot sein. Danach werde ich dann noch einmal eine Kontrolle vornehmen.

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