Aus Zwei wird Eins – RV-Fusion beschlossen

Fusion mit der RV Sieg-Westerwald

Bei der gestrigen Frühjahrshauptversammlung unserer Reisevereinigung Hoher Westerwald wurde ein Zusammenschluss mit der Nachbar-RV, der RV Sieg-Westerwald zum 01.01.2019 beschlossen. Wenn man sich die rückläufigen Züchterzahlen ansieht, kann das nur ein Schritt in die richtige Richtung gewesen sein. Der Taubensport soll ja auch für jedermann finanzierbar bleiben. Und das geht nur, wenn man enger zusammen rückt. Wir werden dann ab 2019 ca. 50 reisende Schläge haben. Die vom Verband auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossene Neuregelung, dass Preislisten auch ab 150 Tauben erstellt werden können (vormals mind. 200 Tauben), werden wir wohl vorerst nicht in Anspruch nehmen müssen.

 

Reiseplan

Der Reiseplan für die Flugsaison 2018 steht nun auch fest. Für die Alttaubenreise sind 4 Vorflüge und 13 Preisflüge vorgesehen. Wenn der 600-KM Flug am vorgesehenen Wochenende wetterbedingt nicht stattfinden kann, ist es möglich, dass auch noch ein vierzehnter Flug (Reserveflug) hinzu kommt. Schade finde ich, dass sich unser Regionalverband nicht am Nationalflug ab Wels beteiligt. Mehrheitlich wurde dies in der Deligiertenversammlung abgelehnt. Als Begründung wurde angeführt, dass unser Regionalverband dort keine guten Aussichten wegen der „ungünstigen Lage“ habe. Ich denke, die persönlichen Interessen sollten hier hinten anstehen. Solch ein Event darf man sich doch nicht entgehen lassen. Einen solchen Flug zu gewinnen dürfte der Traum eines jeden Taubenzüchters sein. Wenn dann auf einem sochen Flug zigtausend Tauben gestartet werden, hat auch der „kleine Züchter“ die Möglichkeit, das „große Los“ zu ziehen. Und das ist doch das schöne an unserem Sport. Solche Flüge haben ihre eigenen Gesetze. Wie man hört, beteiligen sich einige der eingeladenen Regionalverbände nicht am Nationalflug. Schade drum. Für die Jungtaubenreise sind 4 Vorflüge und 5 Preisflüge eingeplant. Wollen wir hoffen, dass der Wettergott mitspielt und wir von hohen Verlusten im Reisejahr 2018 verschont bleiben.

Reiseplan 2018 der RV Hoher Westerwald

Verdunkelung

Wie auch in den vergangenen Jahren verdunkele ich die Witwer im gesamten Monat März. Dies habe ich seinerzeit von der Schlaggemeinschaft Ploog so übernommen. Die Rollos öffnen sich automatisch um 8:00 Uhr und senken sich wieder um 18:00 Uhr. Dies wird mittels Zeitschaltuhr geregelt. Ich versuche damit, die Witwer etwas zu „bremsen“. Man merkt ganz deutlich dass sie, wenn die Tage länger werden, ruhiger bleiben. Auch auf den Mauserverlauf wirkt sich die Verdunkelung positiv aus. Hatte ich doch früher teilweise Probleme, die Tauben wegen des fortgeschrittenen Mauserverlaufs durchschicken zu können, gehört dieses Problem seit der Verdunkelung der Vergangenheit an. Dies war meistens der Fall, wenn von den Witwern im Frühjahr Junge aufgezogen wurden.

Damals wurde im Expertenmagazin Brieftaubensport International Heft 175 (Oktober 2010) berichtet, wie die SG Ploog hier vorgeht. Ich habe mir das Heft mal zur Hand genommen und zitiere wie folgt:

„… Eine andere wichtige Voraussetzung ist das Verdunkeln der Witwer. Wir beginnen damit zum Paaren, Ende Februar. Die Länge der „Tage“ beträgt nun, wie es auch allgemein beim Verdunkeln der Jungtauben gehandhabt wird, 10 Stunden. Drei Wochen vor dem ersten Preisflug wird mit dem Verdunkeln von einem auf den anderen Tag abrupt gestoppt. Innerhalb von 14 Tagen gibt es nun einen enormen Anstieg der Form. …“

Eine Idee zu “Aus Zwei wird Eins – RV-Fusion beschlossen

  1. Debras Dieter sagt:

    Hallo Florian.
    Mein Name ist Dieter Debras bin ein guter von Michael Oberdörster.
    Kannst du mir sagen was mir 4 Sommerjunge Kosten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Debras

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